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Was bringen Nahrungsergänzungsmittel

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel

In der bunten Welt der Nahrungsergänzung schreit ein Versprechen lauter als das andere. “Hilft gegen Krebs”, “Vitalstoffe boosten dein Immunsystem”, “Brainpower - macht dich zum Superbrain”. Das weckt Hoffnungen und spricht manch einen an, bei anderen sorgt es für Zweifel und Ablehnung. Aber was ist dran an solchen Aussagen und wer hat nun Recht? 

 

Eine einfache Lösung

Die Vorstellung ist genial, eine kleine Kapsel am Tag und Schmerzen, schwere Krankheit und regelmäßig Arztbesuche sind im wahrsten Sinne des Wortes gegessen. Und das ganz ohne Nebenwirkungen, künstliche Substanzen und Belastung der Umwelt. 

Der menschliche Verstand sucht nach Lösungen. Einfachen Lösungen, die entweder durch kurzen Aufwand dauerhafte Effekte erzeugen, oder sie müssen für eine langfristige Nutzung so unkompliziert sein, dass der Aufwand kaum ins Gewicht fällt. Die Angst vor Schmerz und Krankheit lauert überall. Man ist selbst betroffen, die Anzahl der Zipperlein wächst und gleichzeitig werden Schreckensmeldung über schwere Erkrankungen und deren Folgen im Freundes- und Familienkreis häufiger. Vollkommen logisch, dass der Gedanke all das über eine einzige Pille am Tag zu verhindern unglaublich verlockend klingt.

 

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Wundermittel und trotzdem sinnvoll

Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe werden oft genug als Live Hack gefeiert und als Allheilmittel angepriesen. Die Frage nach der Berechtigung dieser Aussagen klärt sich eigentlich ganz simpel: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Wundermittel und trotzdem können Sie helfen. Sie sind Lebensmittel und warum und wann sie sinnvoll und effektiv sind, werden wir jetzt genauer erläutern.

Der Körper verfügt über jede Menge Mechanismen, die der Abwehr dienen. Gleichzeitig ist er ein geniales Konstrukt was den Aufbau, Umbau und die Reparatur betrifft. Ein gutes und eindrucksvolles Beispiel ist der Prozess, der auf eine Hautverletzung folgt. Nach einem kurzen Augenblick der Blutung werden sofort Mechanismen aktiviert, die dafür sorgen dass die Wunde verschlossen wird. Unter diesem natürlichen Pflaster arbeitet der Körper mit Hochdruck daran, wieder neue Haut zu bilden. Der Organismus transportiert über das Blut notwendige Stoffe zur Verletzung und baut neue Zellen auf. Sind durch die Verletzung Keime eingedrungen, springt die körpereigene Abwehr an und macht diese an Ort und Stelle unschädlich bevor sie tiefer in den Organismus eindringen und stärkeren Schaden verursachen können.

 

Der menschliche Körper ist eine geniale Maschine 

Das Ganze geschieht ohne, dass wir eingreifen, beeinflussen oder diesen Prozess selbst in Gang bringen müssen. Genau wie an der Körperoberfläche laufen diese Prozesse auch im Inneren ab. Der menschliche Organismus ist eine geniale Maschine, die durch ihren komplexen Bauplan ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von vielen kleinen Einzelmechanismen durchläuft. Läuft einmal einer dieser Prozesse nicht wie er sollte, wählt der Körper automatisch alternative Wege, um größere Störungen zu vermeiden und setzt alles daran den korrekten Ablauf wiederherzustellen. 

All diese Prozesse werden gesteuert und unterstützt von so genannten Neurotransmittern (=Botenstoffe), Enzymen und weiteren wichtigen Stoffen. Viele dieser Stoffe haben eine kurze Lebensdauer und müssen immer wieder neu vom Körper hergestellt werden.

Neben der Reparatur und Erhaltung der bestehenden Strukturen ist somit auch eine der Aufgaben des Organismus, die nötigen Botenstoffe und auch Stoffe zur Energiegewinnung und Entgiftung immer wieder neu herzustellen.

 

Der Organismus benötigt wichtige Baumaterialien

Und um etwas herzustellen braucht man natürlich Baumaterial. Dieses Baumaterial steckt in der Nahrung. Jedes Lebensmittel hat eine andere Zusammensetzung und enthält von dem einen Stoff mehr, dafür von dem anderen weniger. Darum ist es so wichtig abwechslungsreich zu essen. Denn so entsteht über mehrere Tage hinweg ein entsprechendes ausgewogenes Profil und der Körper bekommt was er braucht. 

 

Wann der Körper an seine Grenzen kommt

Das ist der Idealfall. Allerdings sieht der Alltag oftmals anders aus. Vollgepackt mit Terminen bleibt meist wenig Zeit für die bewusste Auswahl von Lebensmitteln, Zubereitung und abwechslungsreiche Ernährung. Folglich wird häufig zu den gleichen oder ähnlichen Lebensmitteln gegriffen oder auch auf stark verarbeitete Lebensmittel ausgewichen. In Ausnahmefällen ist dies in Ordnung, auf Dauer kann das allerdings Lücken im Nährstoffprofil erzeugen. Über kurz oder lang fehlen dem Körper bestimmte Baumaterialien und die davon abhängigen Prozesse können nicht mehr nach Plan ablaufen.

Doch es sind nicht die Ernährungsgewohnheiten allein, die den Nährstoffhaushalt ins Wanken bringen können. Es gibt noch weitere Punkte, die zu einer Unterversorgung und somit zu einem Mangel in der Nährstoffversorgung führen können.

 

  • Intensive körperliche Belastung
  • Einnahme von Medikamenten
  • Krankheit
  • Rauchen
  • Umweltbelastungen
  • Unausgewogene Ernährung
  • Aufnahme Störungen / Verdauungsstörungen
  • Genetische Vorbelastung
  • Unverträglichkeiten
  • Bestimmte Ernährungsform
  • Erhöhter Bedarf
  • Überlastung / Stress

 

Hält einer dieser Punkte über längere Zeit an oder überlagern sich mehrere, kann es zu einem ausgeprägten Mangel kommen, der deutlich spürbare Auswirkungen zeigt. Wie genau diese Auswirkung aussehen, hängt von dem Ausmaß und der Art des Mangels ab. Der genaue Versorgungsstatus lässt sich über eine Blutuntersuchung feststellen. Mit diesen Informationen ist gezielte und verstärkte Aufnahme der fehlenden Nährstoffe einfach umsetzbar. Idealerweise lässt man es aber gar nicht erst so weit kommen.

 

Wege Nährstoffmangel gezielt zu verhindern

Das heißt wenn man sich bewusst ist, dass man aktuell in einer Phase lebt, in der gewisse Nährstoffe oder Nährstoffgruppen zu kurz kommen oder stärker verbraucht werden, ist es sinnvoll sich Gedanken zu machen, wie man eine ausgewogene Bilanz erreicht. Neben der bewussten Auswahl von entsprechenden Lebensmitteln, die reich an diesen Nährstoffen sind, stellen gezielt eingesetzte Nahrungsergänzungsmittel eine zweite Möglichkeit dazu dar.

Denn oftmals klappt es trotz der besten Vorsätze gerade in stressigen Lebensphasen auf Dauer nicht mit der optimalen Ernährung.

 

Ein gutes Beispiel ist jemand, der zu wenig Vitamin C zu sich nimmt. Dieses Antioxidans findet sich in vielen Obst- und Gemüsesorten, ist allerdings etwas empfindlich was Hitze und Lagerung angeht. Für eine gute Versorgung muss täglich frisches und idealerweise rohes Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Mit dem Wissen, dass Vitamin C einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems leistet, ist gerade im Herbst und im Winter zunächst die Motivation sehr hoch täglich den Speiseplan bewusst aufzuwerten. Oft fällt dieser Vorsatz aber schnell wieder den Anforderungen des Alltags zum Opfer und man nimmt sich doch nicht mehr die Zeit für Einkauf und Zubereitung.

 

Eine hochwertige Nahrungsergänzung ersetzt keine Lebensmittel, sie ist ein Lebensmittel!

 Genauso wie ich mich entscheiden kann, einen Apfel, eine Birne oder eine Banane zu mir zunehmen, ist es eine völlig legitime Wahl als Vitaminquelle z.B. eine Pflanzenkapsel mit Acerola Pulver einzunehmen, das von Natur aus einen hohen Vitamin C Gehalt hat. Wichtig ist dabei hochwertige Produkte zu wählen, die nicht bei all der guten Absicht andere Probleme mit sich bringen.

Die wichtigsten Kriterien sind hierbei eine angemessene Dosierung, der Verzicht auf Zusatzstoffe, die im Verdacht stehen negative gesundheitliche Auswirkungen mit sich zu bringen und eine nachhaltige Produktverpackung die weder den Körper noch die Umwelt belastet.

 

Was ist Eure Sichtweise was Nahrungsergänzung bringt? 

Nein, wir heilen keinen Krebs. Mit uns wirst du auch nicht zum nächsten Einstein. Wir ermöglichen dir eine ehrliche und faire Ergänzung deiner Ernährung, um deinem Körper das zu geben, was er für seine normale Funktion braucht. Tag für Tag. Mikronährstoffe heben dein Körper nicht auf ein neues, nie dagewesenes Level. Sie heilen auch keine Krankheiten. Aber sie tragen dazu bei, dass dein Körper seine Funktion so erfüllen kann wie es von der Natur gedacht ist. Dadurch können sie Mangelerscheinungen und die daraus folgenden Funktionsstörungen (=Symptome) beheben oder lindern. 

Wir wollen dich aufklären wie dein Körper funktioniert und welche Funktion die einzelnen Stoffe haben, damit du in der Lage bist, deinen individuellen optimalen Weg zu finden. Bei uns wirst du keine reißerischen Aussagen und übertriebenen Heilversprechen finden. Sondern wissenschaftliche Aussagen, die nach unabhängiger Überprüfung bestätigt wurden. Denn dafür stehen wir: Fairness, Transparenz und 100% wissenschaftliche Orientierung. 


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